… bei Lohnpfändung richtig handeln

Was bleibt Ihnen bei einer Lohnpfändung?

Bei Pfändungen des Arbeitseinkommens verbleibt Ihnen ein monatliches Mindesteinkommen. Der Arbeitgeber erhält durch das Vollstreckungsgericht einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss. Nach der gesetzlich festgelegten Pfändungstabelle wird beim Arbeitgeber berechnet, was an Sie ausgezahlt wird und was an den Gläubiger geht. Hier wird die Zahl der Personen berücksichtigt, für die Sie gesetzlich zum Unterhalt verpflichtet sind.

Einige Lohnbestandteile sind unpfändbar. Dazu gehören unter anderem:

  • Urlaubsgeld, Zulagen und Aufwandsentschädigungen (Spesen)
  • Weihnachtsgeld bis zur Hälfte des monatlichen Bruttoeinkommens, höchstens aber bis zu einem Betrag von netto 500 Euro
  • Überstunden sind zu 50 Prozent der Brutto- Überstundenvergütung nicht pfändbar
  • Aufwandsentschädigungen, Auslösungsgelder und sonstige soziale Zulagen für auswärtige Beschäftigungen, das Entgelt für selbstgestelltes Arbeitsmaterial, Gefahrenzulagen sowie Schmutz- und Erschwerniszulagen, soweit diese Bezüge den Rahmen des Üblichen nicht übersteigen

Sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem Gläubiger: Weisen Sie auf einen möglichen Arbeitsplatzverlust hin!